Der neue BBV-Vorstand: Jens Renner, Ralph Deifel, Sabine Lutz, Evelyn Leippert-Kutzner, Bernd Sibler und Karl Südekum (von links nach recht - nicht im Bild:  Rolf Griebel). Foto: Kathrin Gallitz

Nachrichten

Bayerischer Bibliotheksverband wählt neuen Vorstand

Bayern. In neuer Konstellation geht der Vorstand des Bayerischen bibliotheksverbands in die neue Amtszeit von  2014 bis 2018. Als 1. Vorsitzender des Bayerischen Bibliotheksverbandes (BBV) wurde der CSU-Politiker Bernd Sibler im Amt bestätigt. Für weitere Kontinuität stehen auch Rolf Griebel als Vertreter der Wissenschaftlichen Bibliotheken, Ralph Deifel als Leiter der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen

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BuB Heft 11-12/2014

Neue Aufgaben

Das Büro ist hell, der Arbeitsplatz geräumig und die Reutlinger Marienkirche spiegelt sich im geöffneten Fenster hinter meinem Bürostuhl. Es erwartete mich ein freundlicher Empfang der neuen Kollegen an einem sonnigen ersten Arbeitstag als Redakteur bei der Fachzeitschrift BuB. Zukünftig bereite ich für Sie, liebe Leser, die Nachrichten und Hintergrundberichte zur Bibliotheksbranche mit auf.

Das journalistische Handwerk habe ich bei einer Tageszeitung gelernt, bei der »Heilbronner Stimme«. Zuletzt arbeitete ich dort eineinhalb Jahre als Polizeireporter, berichtete unter anderem über Verkehrsunfälle, Kriminaldelikte und Großeinsätze der Feuerwehr.

Eine spannende Arbeit und doch ist es jetzt an der Zeit, neue Aufgaben anzugehen, beim Berufsverband Information Bibliothek, bei BuB. Auf den ersten Blick mag ein solch großer thematischer Bruch verwundern, doch die Verbindung zu Bibliotheken und dem Bibliothekswesen besteht eigentlich schon lange.

Unzählige Stunden verbrachte ich während des Studiums der Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Würzburg in der Bibliothek, wälzte mich durch alte Quellen und aktuelle Sekundärliteratur. Ich freue mich, künftig wieder mehr Zeit in Bibliotheken verbringen zu können und mich beruflich ganz und gar mit diesem Thema beschäftigen zu dürfen.

Doch nicht nur bei mir persönlich, auch bei BuB stehen große Änderungen und neue Herausforderungen bevor. Denn es heißt Abschied nehmen vom bisherigen BuB. Letztmals erscheint das Doppelheft November/Dezember im alten Layout. Ab Januar erhält das Magazin eine neue Optik. Die Redaktion wird zukünftig auch selbstständig den Satz der Zeitschrift verantworten.

Neben einem moderneren Layout ergibt sich dadurch die Möglichkeit, künftig aktueller über die Themen der Branche berichten zu können.

In der vorliegenden Ausgabe steht aber erst einmal das geplante  Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA (TTIP) im Mittelpunkt. Seit Sommer vergangenen Jahres wird bereits darüber verhandelt, abseits der großen Medienbühne, mehr oder weniger im Verborgenen. In der Tagespresse war bislang nur wenig über TTIP zu lesen.  Dabei dürfte das Abkommen, so es denn unterzeichnet und in Kraft treten wird, viele, ja beinahe alle von uns betreffen. Was für Auswirkungen es auf die Buchbranche und gerade auch auf Bibliotheken hat und welche Interessen multinationale US-Konzerne an dem Freihandelsabkommen haben, ist Teil des aktuellen Schwerpunktthemas.

Daneben sind unter anderem eine Rückschau zum IFLA-Weltkongress in Lyon, Beiträge über die New York Public Library, über Kundenbeiräte in Bibliotheken und das Grenzgänger-Programm der Robert Bosch Stiftung Themen in dieser BuB-Ausgabe.

Neue Themen, neue Aufgaben und neue Herausforderungen gibt es also zuhauf. Die Arbeit kann beginnen.

 

Steffen Heizereder (BuB-Redakteur)

BuB Heft 11-12/2014

SCHWERPUNKT Freihandelsabkommen TTIP

Die weiteren BuB-Hefte haben folgende Themen-Schwerpunkte:

  • Januar 2015: Blick in die Zukunft
  • Februar/März 2015: Sonntagsöffnung
  • April 2015: Inklusion und Bibliotheken
  • Mai 2015: Bibliothekartag in Nürnberg

Nachrichten

Foto PK NdB_zuschnitt

»eMotion ‒ Bibliotheken bewegen!« ‒ Zehn Jahre »Nacht der Bibliotheken« in NRW

Nordrhein-Westfalen. Tanz und Rap, Crossboccia-Turniere, Mitternachtslauf und Rallyes: Die »Nacht der Bibliotheken« in Nordrhein-Westfalen findet am Freitag, 6. März 2015, bereits zum zehnten Mal statt und bietet ein abwechslungsreiches Programm mit viel Bewegung – passend zum Motto »eMotion ‒ Bibliotheken bewegen!«. Literarisch begabte messenbei einem sognannten Poetry Slammer ihr Können. Zudem gibt es Manga-, Märchen-

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Der frisch gewählte Vorstand bes vbnw bei der Mitgliederversammlung in Hamm. Foto: privat

vbnw wird künftig von zwei Vorsitzenden geführt

Hamm. Der Verband der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen (vbnw) wird künftig von zwei gleichberechtigten Vorsitzenden geführt. Bei der Mitgliederversammlung in Hamm Ende vergangenen Jahres wurde eine entsprechende Satzungsänderung beschlossen. Ein Vertreter kommt künftig immer aus dem Bereich der wissenschaftlichen Bibliotheken, ein weiterer aus dem der Öffentlichen Bibliotheken. Einstimmig wählten die Verbandsmitglieder zwei Vorsitzende, die in

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Bibliotheksleiter Daniel von der GGS in Heilbronn stellt in einer neuen Video-Reihe die Bibliothek der Hochschule vor. Screenshot: www.youtube.com

Blick hinter die Kulissen der Bibliothek – Der Heilbronner BIBlog

Heilbronn. Mit einer neuen Video-Reihe, dem sogenannten BIBlog, ermöglicht die German Graduate School of Management and Law (GGS) in Heilbronn einen Blick hinter die Kulissen der Hochschulebibliothek. Bibliotheksleiter Daniel Neumann stellt künftig in unregelmäßigen Abstand die GGS-Bibliothek auf dem Heilbronner Bildungscampus näher vor: Was genau beinhaltet der Bibliotheks-Katalog? Wie funktioniert die E-Library? Auf welche Zeitschriften haben

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Alle Medien aus einer Hand: Die Hochschulbibliothek der HTWK Leipzig startet mit neuem Bibliotheksmanagementsystem. Foto: Swen Reichhold

HTWK Leipzig betritt bibliothekarisches Neuland

Leipzig. Die Hochschulbibliothek der HTWK Leipzig arbeitet nach eigenen Angaben als erste Einrichtung in Deutschland mit einem neuartigen Bibliotheksmanagementsystem. In einer aktuellen Pressemitteilung dazu heißt es: „Wir führen das Bibliotheksmanagementsystem ALMA ein, welches vollständig cloudbasiert ist und erstmals die Verwaltung verschiedener Medien wie Bücher, Online-Ressourcen und Datenträger aus einer Hand ermöglicht. Die Systemumstellung wurde am

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Branchen-News

Universität von Maastricht entscheidet sich für OCLC WorldShare Management Services

Pr. – Die Universität von Maastricht, eine führende Universität der Niederlande, hat sich für das Bibliotheksmanagementsystem OCLC WorldShareÒ Management Services entschieden. WorldShare Management Services (WMS) bieten cloud-basierte Bibliotheksmanagement- und Discovery-Anwendungen in einem integrierten Paket. Hiermit erhalten Bibliotheken eine umfassende und kostengünstige Lösung zur effizienten Steuerung von Arbeitsabläufen bei gleichzeitiger Verbesserung der Zugriffsmöglichkeiten auf die Sammlungen

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Lesesaal

Leonard Novy vom Institut für Medien und Kommunikationsleitung in Berlin. Foto: privat

Analyse des IFLA Trend Reports: Wie fünf digitale Trends die Arbeit der Bibliothekare verändern

Berlin. Die Debatte über den richtigen Umgang mit den Chancen und Störpotentialen der Digitalisierung ist in vollem Gang – und sie macht auch vor Bibliotheken nicht halt. In der Januar-Ausgabe 2015 richtet BuB eigens dazu einen Schwerpunkt auf die Frage nach der Zukunft der Bibliotheken – und das erstmals im neuen BuB-Heftlayout.  Bis vor kurzem galt

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Politik

Die Ergebnisse der geheim geführten TTIP-Verhandlungsrunden sind in den Details weder für das EU-Parlament, hier ist das Gebäude in Brüssel zu sehen, noch für den EU-Ministerrat frei zugänglich.
Foto: finecki – Fotolia.com

Das Freihandelsabkommen TTIP betrifft auch die Bibliotheken

Größer könnten die Gegensätze nicht sein: Für die einen ist TTIP »Ein Programm für Wohlstand«, für Innovation, Wachstum und Arbeitsplätze durch Freihandel, die große Chance zur Belebung der Weltwirtschaft, ein Symbol für die Stärkung der transatlantischen Allianz gegen die Despoten des Ostens und der Einstieg in die längst überfällige Beseitigung von staatlichen Kultursubventionen; für die

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Praxis

Grunge Stempel rot SUCHE TRAUMJOB

Mit dem Master in die Bibliothek

Früher schien die Welt in Ordnung gewesen zu sein: Wer in den höheren Bibliotheksdienst wollte, hatte meist ein Bibliotheksreferendariat in Köln oder München absolviert. Bibliotheksarbeitgeber bedienten sich in der Regel aus dem Kreis dieser Absolventen. Es gab natürlich auch damals Ausnahmen: Die Diplom-Bibliothekarin (FH), die zusätzlich ein wissenschaftliches Studium mit Hochschuldiplom oder Promotion absolviert hatte,

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