Wie das BuB-Archiv heute genutzt wird

Alle BuB-Ausgaben seit 1948 sind digital verfügbar. Die Nutzungszahlen zeigen, wer im Archiv liest, aus welchen Ländern und mit welchen Geräten.

Wie das Archiv der Zeitschrift entsteht, hat Petra Kunze von der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena 2021 in BuB beschrieben. Rund 45 000 Seiten aus den Jahrgängen 1948 bis 2003 wurden gescannt und mithilfe von OCR durchsuchbar gemacht. Seither können nicht nur die Hefte durchgeblättert, sondern auch die Texte durchsucht werden. 

Wie aus alten Heften ein durchsuchbares Archiv wurde

Das Archiv wird auf dem Periodika-Server journals@UrMEL bereitgestellt, der neben BuB mehr als 1 800 weitere Zeitschriften beheimatet. Am Ende sollten rund 25 000 Aufsätze einzeln erschlossen und mit Normdaten verknüpft werden.Das bedeutet: Auch die Beiträge von Autorinnen und Autoren, die vor Jahrzehnten für BuB geschrieben haben, lassen sich heute gezielt auffinden.

70 Jahre Bibliotheksgeschichte in einem Archiv

Die Zeitschrift wurde 1948 vom Verein Deutscher Volksbibliothekare, damals unter dem Titel »Bücherei und Bildung« gegründet. 1971 wurde daraus »Buch und Bibliothek«, seit dem Jahr 2000 heißt sie BuB. Wer im Archiv stöbert, blättert also nicht nur durch alte Ausgaben, sondern durch drei Titelwechsel und mehr als 70 Jahre bibliothekarischen Alltag.

Inzwischen ist das Archiv komplett. Alle BuB-Ausgaben sind digitalisiert, und jedes neue Heft wird ein halbes Jahr nach Erscheinen hinzugefügt. Zeit für einen Blick darauf, wie das Archiv heute genutzt wird.

So wird das Archiv heute genutzt

Das Archiv gehört zu den meistgenutzten Bereichen der Webseite. 

Zusammen kommen die Übersichtsseite des Archivs und die einzelnen Detailseiten der Hefte auf knapp 19 Prozent aller Seitenaufrufe der gesamten Webseite.

Von Deutschland bis in die Philippinen

Mit knapp 69 Prozent kommt die deutliche Mehrheit der Zugriffe aus Deutschland. Es folgen Österreich mit fast 14 Prozent und die Schweiz mit gut 5 Prozent. Die deutschsprachigen Nachbarländer gehören also fest dazu.

Doch das Archiv ist nicht nur in der DACH-Region beliebt. Auch aus den USA, Italien, Tschechien, Frankreich und Dänemark gibt es regelmäßig Zugriffe. Sogar aus Japan und den Philippinen kommen einzelne Aufrufe. 

Kaum jemand liest das Archiv auf dem Smartphone

Genutzt wird es dabei fast ausschließlich am Rechner. Auf der Übersichtsseite des Archivs stammt die deutliche Mehrheit der Zugriffe von einem Computer oder Laptop und nur ein kleiner Teil erfolgt über ein Smartphone. 

Sobald jemand ein einzelnes Heft öffnet, stammt bei den meistgelesenen Ausgaben praktisch jeder Zugriff vom Rechner, kaum jemand liest am Smartphone. Das ist bei den mehrseitigen PDF-Layouts nachvollziehbar.

Ein Hinweis zu den Zahlen

Sie stammen aus Google Analytics, das jedoch nur einen Teil der tatsächlichen Zugriffe erfasst. Ein Grund dafür ist, dass nicht alle Besucher/-innen dem Tracking zustimmen. 

Die genauen Anteile können daher leicht abweichen. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die grundlegenden Muster, den DACH-Schwerpunkt, die Desktop-Nutzung und die gezielte Suche.

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