Ein Spitzenstück. Zwei Tage. Ganz nah.

Bayerische Staatsbibliothek präsentiert 2026 mit der Reihe »StabiLiebling« bedeutende Schätze aus ihren Tresoren.
Mit dem StabiLiebling bietet sich dem Publikum die einmalige Gelegenheit, Schätze der Bibliothek im Original und aus nächster Nähe zu erleben, wie hier eine Bairische Landtafel von Philipp Apian. Foto: Bayerische Staatsbibliothek

»StabiLiebling: Ein Spitzenstück. Zwei Tage. Ganz nah.« Unter diesem Motto lädt die Bayerische Staatsbibliothek ein ganzes Jahr lang zu einer neuen, exklusiven Präsentationsreihe ein: Immer an zwei Tagen im Monat präsentiert sie der Öffentlichkeit bedeutende Werke aus ihren Tresoren. 

Den Auftakt macht am 11. und 12. März die weltberühmte 42-zeilige Bibel von Johannes Gutenberg. Sie gilt als das erste mit beweglichen Lettern gedruckte Buch der westlichen Welt. Am 15. und 16. April wird eine reich kolorierte Karte der 1568 gedruckten 24 Bairischen Landtafeln von Philipp Apian gezeigt. 

Die wohl schönste Musikhandschrift der Welt, der Bußpsalmencodex Albrechts V. mit Kompositionen von Orlando di Lasso und spektakulären Buchmalereien von Hans Mielich, folgt dann am 20. und 21. Mai. Bis Februar 2027 sind insgesamt zwölf Highlights aus dem Bestand der Bibliothek in deren Schatzkammer in der Ludwigstraße zu sehen. 

Mit dem StabiLiebling bietet sich dem Publikum die einmalige Gelegenheit, Schätze der Bibliothek im Original und aus nächster Nähe zu erleben. An den Präsentationstagen finden jeweils um 11, 13 und 17 Uhr kurze Einführungen in das Thema statt. Wer noch tiefer in die Welt der Buchschätze eintauchen möchte, kann das Werk in den Digitalen Sammlungen durchblättern und in die Details zoomen. 

Die Bayerische Staatsbibliothek zählt mit ihren bedeutenden Sammlungen zu den renommiertesten Bibliotheken weltweit. Sie hütet und bewahrt in ihren Magazinen und Tresoren unzählige Spitzenstücke des schriftlichen und visuellen Kulturerbes der Menschheit: Erlesene Handschriften, 14 von ihnen zählen zum UNESCO-Weltdokumentenerbe, kostbare Inkunabeln und alte Drucke, historische Landkarten, Notensammlungen, Nachlässe berühmter Persönlichkeiten, spektakuläre Künstlerbücher, Orientalia, Asiatica und Hebraica von Weltrang und vieles mehr. Aufgrund strenger konservatorischer Vorgaben sind die kostbaren Stücke nur selten öffentlich im Original zu sehen.

Die Bayerische Staatsbibliothek, gegründet 1558 durch Herzog Albrecht V., ist mit 39,4 Millionen Medieneinheiten die größte wissenschaftliche Universalbibliothek Deutschlands und eine der international bedeutendsten Gedächtnisinstitutionen. Mit über fünf Millionen digitalisierten Werken verfügt die Bayerische Staatsbibliothek über den größten digitalen Datenbestand aller deutschen Bibliotheken. Die Bibliothek bietet vielfältige Dienste im Bereich innovativer digitaler Nutzungsszenarien an. Sie agiert zudem als technischer und redaktioneller Betreiber des Landeskulturportals bavarikon und des Literaturportals Bayern sowie als technischer Betreiber der Verkündungsplattform des Freistaats.

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