Erster bundesweiter »Tag der Demokratiegeschichte«

Bibliotheken als Dritte Orte lebendiger Erinnerung und demokratischer Praxis prägen den Tag der Demokratiegeschichte und fördern Austausch.

Am 18. März 2026 findet erstmals bundesweit der »Tag der Demokratiegeschichte« statt. Der Aktionstag, unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, rückt die Geschichte unserer Demokratie in den Mittelpunkt und lädt dazu ein, sich mit ihrer Entstehung, ihren Herausforderungen und ihrer fortdauernden Verantwortung auseinanderzusetzen.

Bibliotheken kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle zu: Sie sind nicht nur Orte des freien Zugangs zu Information und Wissen, indem sie Quellen sichern, Zeugnisse der Zeitgeschichte bewahren und sie für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Sie sind auch Begegnungsorte, die Raum für Austausch und Debatte bieten – sachlich, respektvoll und auf Grundlage gesicherter Informationen.

Dazu Antje Theise, Bundesvorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv): »Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt vom Engagement der Menschen, die sie gestalten und weiterentwickeln. Gerade in Zeiten, in denen demokratische Werte und verlässliche Informationen unter Druck geraten, ist der Blick auf unsere Demokratiegeschichte wichtiger denn je. Bibliotheken leisten dazu einen wichtigen Beitrag: Sie bewahren nicht nur die Zeugnisse der Geschichte und machen sie zugänglich, sondern schaffen als Dritte Orte Räume für Information, Austausch und Diskurs – wichtige Grundlagen für eine lebendige Demokratie.«

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