Öffentliche Bibliotheken sind für junge Menschen heute weit mehr als Orte der Medienausleihe. Sie sind sogenannte »dritte Orte« – offene Räume für Lernen, soziale Begegnung und Freizeit. Das zeigt die aktuelle Studie »Junge Menschen in öffentlichen Bibliotheken« des dbv Landesverbands Baden-Württemberg.
Die Studie beleuchtet die Nutzung und Bedeutung öffentlicher Bibliotheken für Jugendliche und Heranwachsende in Baden-Württemberg. Diese nennen vor allem ruhige Lern- und Arbeitsplätze sowie die Möglichkeit des Austauschs mit Gleichaltrigen als wesentliche Motive für den Bibliotheksbesuch.
Gleichzeitig gewinnen Freizeitangebote – wie Gaming – an Bedeutung. Die Studie empfiehlt gezielte räumliche Anpassungen, speziell gestaltete Jugendbereiche, den Ausbau von Freizeit- und Bildungsangeboten sowie verstärkte Personalressourcen. Zudem sollte die Sichtbarkeit der Bibliotheken durch Social-Media-Aktivitäten erhöht werden, um die Bedürfnisse junger Nutzer/-innen noch besser abzudecken.
